Der Weinjahrgang 2019

Liebe Weinfreunde!

Das Jahr 2019 begann überdurchschnittlich warm und trocken. Bei den frühen Sorten begann das Stadium des Knospenschwellens, also des Austriebes bereits Ende März. Auch der April war warm und ließ die Vegetation zügig voranschreiten. Besonders groß ist in dieser Zeit die Gefahr von Spätfrostschäden, also die Gefahr, dass in einer klaren Nacht die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen. Diese Zeitspanne dauert üblicherweise bis zu den Eismännern Mitte Mai. Gott sei Dank blieben wir von einem derartigen Ereignis verschont. Es gab zwar keine Minusgrade, aber der kälteste Mai seit 1991 verzögerte den Beginn der Rebblüte, was für den weiteren Vegetationsverlauf durchaus günstig war. Ende Mai gab es eine rasche Rebblüte, das Wetter schlug um und es folgte der wärmste, sonnigste und trockenste Juni seit es Wetteraufzeichnungen gibt. Auch der Juli und August waren überdurchschnittlich warm. Gott sei Dank gab es dabei aber immer wieder einige Niederschläge, damit die Reben keinem Trockenstress unterworfen waren. Durch den kalten Mai und spätere Blüte begann die Reifeentwicklung der Trauben nicht so extrem früh wie im Vorjahr. Die Reifeentwicklung der Trauben, die Anfang September begann, war dann begleitet von bereits kühleren Nächten, was für die Fruchtausprägung und Säurestruktur des neuen Jahrgangs von besonderer Bedeutung war. Die Ernte gestaltete sich durch den milden September und den warmen Oktober sehr angenehm. Von Mitte September bis Mitte Oktober wurden dann die Trauben jeweils zum optimalen Reifezeitpunkt eingebracht und in unserem neuen Keller schonend verarbeitet.

Die Weine präsentieren sich jetzt mit guter Reife, ausgeprägter Fruchtigkeit und schöner Säurestruktur.

WeinrebeWeintrauben

 

 

 

 

 

 

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